Freitag, 10. Mai 2013

Natron und Internet!

Ich hab endlich wieder Internet! Wooohooo! :D
Und ich bin wieder mal sehr aufgeregt! ;) Ich habe nämlich was neues ausprobiert, das überraschender Weise sehr gut funktioniert. 

Natron

Und zwar habe ich sowohl mein Gesichtswaschgel als auch mein Deo (beides in der mir verhassten Plastikverpackung) weggeworfen! 


Diese beiden hier dürfen mein Badezimmer nicht länger ihr zu Hause nennen. Sowohl das Waschgel als auch das Deo kommen nicht nur in einer Plastikverpackung sondern enthalten auch beide Stoffe, die man sich nicht zwingend auf die Haut schmieren sollte. Daher habe ich beschlossen, dass sie gehen müssen!

Mein Ersatz


Natürlich wasche ich mich noch und ich benutze auch noch Deo. ;) Aber das ganze eben etwas anders.

Natron kommt in einer Papierverpackung, ist sehr preiswert und kann nahezu alles- perfekt also! :)
Natron lässt sich ganz traditionell als Backtriebmittel anwenden, aber eben auch als Deo-, Putzmittel- und Seifenersatz anwenden.

Deoersatz

Um Natron als Deoersatz anzuwenden gibt man einfach eine kleine Menge in die Handfläche und träufelt ein bis zwei Tropfen (warmes) Wasser darauf. Die Mischung sollte weder zu flüssig noch zu fest sein. ;) Dann einfach auftragen und fertig! Und es funktioniert wirklich!!
Natron ist im Gegensatz zu Aluminiumsalzen, die in jedem Deo enthalten sind, nicht reizend oder gar krebserregend. Ein weiteres Plus für das gute alte Natron.

Waschgelersatz

Hierfür einfach ca. einen halben Teelöffel auf ein Glas Wasser geben und ein wenig umrühren, um das Natron aufzulösen. Dann wie gewohnt das Gesicht damit waschen. Ich mache das jetzt seit ungefähr vier Wochen und meine Haut kommt sehr gut mit dem Natron zurecht! In der ersten Woche war sie ein bisschen zickig- das kann aber natürlich auch an was anderem gelegen haben. Jetzt ist alles wieder normal und ich bin sehr zufrieden. 
Am Anfang ist es allerdings etwas merkwürdig, wenn man sich das Gesicht mit quasi nichts wäscht. ;)


 Das Natron hab ich in einen kleinen Salzspender aus Glas gefüllt- sieht hübsch aus und ist komplett plastikfrei! :)


Dienstag, 30. April 2013

Zum Nachdenken



Einfach alles in diesem Film ist so wahr! Jeder wird sich an sehr vielen Stellen wieder erkennen. 

Sonntag, 28. April 2013

Verschwendung im Badezimmer

Bis vor kurzer Zeit hab ich überhaupt gar nicht darüber nachgedacht, dass auch im Bad eine Menge Müll anfällt, der ganz leicht zu vermeiden ist. Vor allem wir Mädchen benutzen eine ganze Reihe von Dingen die wir eigentlich gar nicht brauchen oder die auch in wiederverwendbarer Form vorhanden sind. 
Ich rede von Wattestäbchen und Wattepads. Erstere habe ich nie wirklich verwendet, hatte aber immer welche da, weil man eben Wattestäbchen hat. Dumm, oder? Jetzt habe ich keine mehr und ich vermisse sie auch nicht! :) Wattepads hingegen brauche ich jeden Tag mindestens zwei. Da die aber bekanntlich in einer Plastikverpackung kommen und ein Wegwerfprodukt sind, habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht.



Das hier sind wiederverwendbare Pads aus Baumwolle. Sind nicht viel anders als die normalen Wattepads- nur werden sie eben gewaschen und danach wiederverwendet. Ziemlich toll, oder? ;) Ich hab diese bei Amazon gekauft! :)
Speziell zum Abschminken hab ich immer schon solche Mikrofasertücher mit Wasser verwendet, die bekommt man ebenfalls bei Amazon oder auch bei Rossmann. :)

Mittwoch, 24. April 2013

Warum?

Mit einiger Verzögerung ist nun doch endlich der Frühling eingetroffen. Viele haben schon nicht mehr daran geglaubt, daher ist die Freude jetzt umso größer! Oder?



Die Blumen blühen. Die Sonne scheint. Alle sind glücklich! Wunderbar sollte man meinen.. Auf der anderen Seite wachsen aber keine hübschen Blümchen.. Auf der anderen Seite sieht es so aus..



Dieses nette Szenario befindet sich genau gegenüber der hübschen Blümchen. Ist das nicht traurig? Jeden Tag fahre ich mit dem Fahrrad an diesem Berg aus Müll vorbei und frage mich, ob das noch irgendjemandem außer mir auffällt. Sieht irgendjemand, dass wir ein riesiges Problem haben? Dass wir alle mal nachdenken sollten, ob wir einfach so weiter machen können? Dass wir so unsere Welt langsam aber sicher zerstören? Dass wir vielleicht alle versuchen könnten, unseren Müll zu reduzieren? Dass jeder damit anfangen könnte?
Und jedes mal komme ich zu dem Schluss, dass sich scheinbar niemand Gedanken macht oder gar etwas an seinen eigenen Angewohnheiten ändert. 

Jeden Tag sehe ich dutzende Menschen mit Plastiktüten und Pappbechern in der Hand. Die meisten machen sich nicht einmal die Mühe, ihren Müll in den nächstgelegenen Mülleimer zu werfen, sondern lassen einfach alles an Ort und Stelle fallen. Wie zum Beispiel die Frau letztens im Supermarkt, der eine Plastiktüte zum Einpacken von Brot aus der Hand gefallen ist. Sie hat sich dann eine neue Tüte genommen, um ihre Brötchen einzupacken und die andere Tüte nicht einmal vom Boden aufgehoben. Kann man wirklich so ignorant seiner Welt gegenüber sein? Ich bin mir leider sicher, dass sehr sehr viele Menschen so sind!

Wenn sich jeder mal an seine eigene Nase packen würde anstatt ständig darüber nachzudenken, wie er auf andere wirkt, dann wären wir schon ein großes Stück weiter. 
Eine Freundin hat mich letztens gefragt, warum ich beim Händewaschen immer das Wasser abstellen würde, weil es ja nicht bringen würde, wenn nur ich allein das mache. Es bringt den Anfang! 
Wenn niemand anfängt, weil keiner mitmacht, befinden wir uns alle in einem Teufelskreis aus dem niemand ausbricht..und nur weil man selbst nicht der erste sein will? Ist das nicht nicht dumm? 

Der Anfang ist der wichtigste Teil der Arbeit. - Plato

Sonntag, 21. April 2013

Apfelkuchen gegen Müll :)

Meine Mitbewohnerinnen und ich waren heute morgen schon fleißig. ;) Und zwar haben wir (mit älteren Äpfeln) einen Apfelkuchen gebacken. So haben wir die Äpfel nicht weggeworfen- ich bin ja eh ein Gegner des sinnlosen Wegwerfens! :)

Das ist das Ergebnis!


Der Kuchen ist richtig gut geworden- probiert haben wir schon! ;)

Rezept für unseren "Restekuchen"

Zutaten für den Teig:
200 gr. Mehl
80 gr. Zucker
80 gr. weiche Butter 
2 Eier
1 Prise Salz
1/1/2 Tl Backpulver
etwas Milch (nach Belieben)
etwas Rum (auch nach Belieben)

Zutaten für die Apfelmischung:
4-5 Äpfel
etwas Zimt
Saft einer halben Zitrone
etwas Butter (zum Andünsten der Äpfel)

evtl. Mandeln

Zubereitung:
1. Ofen aus 180 Grad vorheizen
2. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen
3. Eier und Butter dazu geben und mit einem Rührgerät vermischen
4. Nach Bedarf etwas Milch zugeben
5. Schuss Rum untermengen
6. Teig in eine gefettete Backform geben
7. Äpfel schälen und in kleine Schnitzen schneiden
8. Äpfel mit dem Zitronensaft beträufeln und mit Zimt bestreuen
9. Äpfel in einer Pfanne andünsten (wenn sie gut riechen, sind sie fertig)
10. Apfelschnitzen auf den Teig legen, Mandeln drüberstreuen- ab in den Ofen für 35-40 Minuten

Bis auf die Mandeln, die wir noch da hatten, ist der Kuchen komplett plastikfrei zustande gekommen, was mich natürlich sehr freut!!! :)

Mittwoch, 17. April 2013

Meine neue Liebe

Ich mag ja kein Plastik..ach echt?! ;) Daher hab ich nach einer Alternative zum Plastik-Spülschwamm gesucht UND GEFUNDEN!!! :) Ich bin wieder mal sehr glücklich und aufgeregt! :D


So sieht das Ganze aus, eine kleine Bürste aus Holz, die man auch an so eine Art Holzstab stecken kann. Dann hat man eine klassische Spülbürste. Die Borsten sind zwar aus Plastik, denke ich, aber die Bürste ist trotzdem besser als der normale Spülschwamm. Verpackt war die Bürste auch gar nicht, also fällt da nicht noch zusätzliches Plastik an. Und mal ganz ehrlich..hübscher als so ein Spülschwamm ist die Bürste auch.
Die Borsten sind relativ weich und haben so auch keine Kratzer auf meiner Pfanne hinterlassen. Sauber geworden ist trotzdem alles. 
Gefunden habe ich die Bürste bei Müller für 79 cent. Ich finde, das liegt vollkommen im Rahmen. 

Montag, 15. April 2013

Plastikfreie Euphorie

Ich bin wieder mal sehr aufgeregt und äußert glücklich!!! Der Grund dafür ist mein heutiger Einkauf .


Ich habe heute zum ersten Mal nahezu plastikfrei eingekauft. Meine losen Sachen wie Paprika, Tomaten und Äpfel habe ich in kleine Feinwäschesäckchen gefüllt, Milch gibts ab heute aus der Flasche und der Joghurt befindet sich in so einer Art Zwischenlösung aus Plastik und Pappe. Okay, der Mozzarella ist komplett in Plastik verpackt, aber ich finde der Rest kann sich fürs erste sehen lassen. :) 

Ich habe übrigens alles in einem normalen Supermarkt gekauft, allerdings habe ich vorher gefragt, ob das überhaupt erlaubt ist. ;) War es- zum Glück! :) Die Frau an der Kasse hat zwar ein bisschen komisch geguckt, aber das Ergebnis zählt!!

Vor dem Einkaufen habe ich noch eine Butterbrezel gegessen und zwar ohne mir eine Papiertüte geben zu lassen. Der Brezel-Kauf hat heute zwar ungewöhnlich lang gedauert, aber nach einigen Lachern seitens der Verkäuferin habe ich dann doch meine Brezel bekommen. :)

Sachen wie Müsli, Nudeln, Couscous habe ich im Moment noch zu Hause..ich bin jedoch äußerst gespannt wie plastikfrei ich solche Dinge kaufen kann, wenn sie mir demnächst ausgehen.

Freitag, 12. April 2013

Liebe, 22 cent und Scham

Ungefähr so lässt sich mein Tag zusammenfassen. 

LIEBE:

Und zwar liebe ich meine Kindle-Dame Hiltrud! Ich bin ganz begeistert von ihr! Ein paar Tage ist Hiltrud nun in meinem Besitz und ich muss sagen, dass ich mich wirklich schon an die ganze eReader-Sache gewöhnt hab. Anfangs noch skeptisch bin ich jetzt völlig vom Kindle überzeugt. 
Die Akkulaufzeit ist tatsächlich ziemlich gut. Aufgeladen hab ich Hiltrud nur am ersten Tag und der Akku ist noch über zwei Drittel voll, obwohl ich den Kindle schon so einige Male benutzt habe. :) Auch von der Oberfläche bin ich überzeugt, man kann sogar bei direkter Sonneneinstrahlung noch alles lesen- das hab ich direkt getestet..an diesem einen Tag..hier..an dem schönes Wetter war, weißte noch?! :D



Und viel, viel handlicher als dreitausend Bücher ist der Kindle auch! (der Bücherturm ist übrigens direkt nach diesem Foto umgefallen- auf mich) 

22 CENT

Bald sollen Plastiktüten 22 cent Kosten. Dadurch sollen die Menschen animiert werden, mit Stoffbeuteln oder Körben einkaufen zu gehen und so soll dann die Umwelt geschützt werden. Das große Plastikproblem werden die 22-cent-Tüten wohl nicht lösen, weil ja so gut wie alles in Plastik verpackt ist, das dann in den Jutebeutel wandert. ABER es ist schon mal ein Anfang, über den ich mich freue! :)

SCHAM

Ich schäme mich- sehr! Meine Kindle-Dame Hiltrud sollte heute ein schützendes Kleidchen bekommen, damit sie mir auch schön lange erhalten bleibt.
Das hier ist das gute Stück. Nett, wa?! :)


Jaaahaaa, aber worin habe ich umweltbewusste kleine Ökotussi die Hülle denn nach Hause transportiert? Wie immer hatte ich bereits meinen Jutebeutel in der Hand, als ich mich an der Kasse angestellt habe..als ich dann aber draußen war, hatte ich das hier in der Hand!!! 


UNFASSBAR!!! Man werfe den ersten Stein! Ich weiß echt nicht, was ich mir dabei gedachte habe..nicht sehr viel wahrscheinlich! :( Richtig blöd!!! Ab jetzt werde ich noch besser aufpassen!

Dienstag, 9. April 2013

Wasserverbrauch- oder auch Verschwendung


Der Wasserverbrauch in Deutschland ist angeblich so niedrig wie nie zuvor. Rund 125 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche pro Tag beim Duschen, Kochen, Putzen..ganz schön viel, oder?! Ich denke, da geht auch noch was! Und sooo schwer ist Wassersparen auch gar nicht. :)

Drei einfache Wege, Wasser zu sparen

1. Wasser beim Händewaschen abstellen
Allein dadurch kann man ungefähr die Hälfte an Wasser sparen. Ziemlich gut, was?! :)
2. Übrig gebliebenes Kochwasser zum Blumengießen verwenden
Das ist auch gar nicht mal schlecht für die Blumen.
3. Nicht unter fließendem Wasser spülen
Es ist echt kaum zu glauben, wie viele Leute das immer noch machen. In Amerika hab ich mir das auch angewöhnt, einfach weil das dort ganz normal ist. Aber mal ehrlich unsinniger kann man Wasser kaum verschwenden! 

Natürlich gibt es noch tausend andere Wege, Wasser zu sparen, aber die genannten drei sind wirklich super einfach und ohne große Probleme umsetzbar! :)

Virtuelles Wasser

Zu den 125 Litern Wasser, die wir jeden Tag verbrauchen kommt noch das Wasser, das wir nicht direkt verbrauchen- das virtuelle WasserVirtuelles Wasser ist ein Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". 
So verbrauchen wir mittlerweile um die 4000 Liter Wasser pro TAG
Zur Herstellung einer einzigen Jeans werden knapp 6000 Liter Wasser benötigt, für den Anbau der Baumwolle, die einzelnen Produktionsschritte..
Das Projekt Virtuelles Wasser soll verdeutlichen, dass fast alles eine ganz schöne Menge an Wasser enthält. Ich finde ziemlich erschrecken, wie viel Wasser wir tatsächlich verbrauchen!!! Da kann so ein bisschen Sparen gar nicht schaden! :)

Das Wasser für das Foto hab ich übrigens aufgefangen und zum Blumengießen verwendet. ;)

Sonntag, 7. April 2013

Der Frühling ist da!!!!! :) :)

Viele haben nicht mehr daran geglaubt, ich zum Beispiel auch nicht..;) Aber jetzt!! Jetzt ist der Frühling da!! Um den Frühlingsanfang gebührend zu feiern, bin ich erstmal joggen gegangen..mit eher mäßigem Erfolg. Nach 25 Minuten musste ich dann hechelnd abbrechen. :D 


Und schön war es natürlich trotzdem! :)
Ich hab mich dann aber trotzdem doch lieber nach draußen gelegt und gegessen. Das kann ich einfach besser..Powerchillen quasi. ;) Ich hab mir aber das Ziel gesetzt, mindestens zwei mal pro Woche joggen zu gehen von jetzt an. Mal sehen, ob ich das so durchhalte...das Wetter stimmt jedenfalls- zumindest heute und wohl auch morgen. 

Freitag, 5. April 2013

Macarons

Schon länger versuche ich Macarons zu backen, was natürlich die ersten Versuche gnadenlos schief gegangen ist. Ist ja auch nicht ganz so einfach. Aber jetzt ist es mir gelungen..und das schon dreimal in Folge! :D Hahaha!!!

Das Ergebnis :)




Sind sie nicht wunderschön? Und sie sind weniger verpackt als irgendwelche Kekse, die man kaufen kann. Und natürlich koservierungsstofffrei :) Uuuuund sehr lecker sind sie auch noch!!! <3

Rezept für ca. 10 Macarons

Macarons (Teig):
30 gr. Eiweiß (wirklich genau 30 Gramm)
10 gr. Kristallzucker
1 Prise Salz
36 gr. fein gemahlene Mandeln
66 gr. Puderzucker
1 Tütchen Lebensmittelfarbe (unbedingt in Pulverform)

Zubereitung: 
1. Puderzucker und Mandeln mischen und durch ein feines Sieb drücken
2. Schritt 1 mindestens einmal wiederholen!!!
3. Eiweiß mit der Prise Salz nicht ganz steif schlagen
4. Zucker und Lebensmittelfarbe zugeben und Eiweiß weiter schlagen
5. Eiweiß vorsichtig unter die Puderzucker-Mandel-Masse heben
6. Masse in einen Spritzbeutel geben und ca. 2 Euro große Macarons formen
7. Macarons 20-30 Minuten lang ruhen lassen
8. Ofen auf 140 Grad vorheizen
9. Macarons 15 Minuten lang backen- auf keinen Fall länger

Füllung (Ganache):
Die Füllung hab ich frei Schnauze gemacht ;)
ca. 80 gr. Schlagsahne
ca. 160 gr. weiße Schokolade

Zubereitung:
1. Schokolade fein hacken
2. Sahne in einem kleinen Topf aufkochen
3. Sahne über die Schokoraspeln geben und ca. 5-10 Minuten stehen lassen
4. Mit einem Schneebesen solange rühren, bis eine homogene Masse ensteht

Sowohl die Macarons als auch die Ganache am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Macarons werden dann schön weich und die Ganache wird "nutellaartig". Die Füllung zwischen zwei Macaronhälften geben- fertig!! :)

Donnerstag, 4. April 2013

Ich bin enttäuscht!

Das trifft es eigentlich nicht so ganz. Ich bin nämlich stinksauer!!! Und zwar deswegen...


Suchbild...was ist das wohl???



Immer noch schwer zu erkennen? 

Jaahaa..das hier ist ein Stück Blutwurst und etwas Aufschnitt, also das rötliche Zeug unter den 300 Lagen Plastik! :( Lieber Supermarkt, was soll das? 
Ich war nämlich heute mit meiner Mama einkaufen. Auf unsere Nachfrage, ob man die Wurst auch in unsere (mitgebrachte) Dose füllen könnte, antwortete die nette Dame an der Fleischtheke mit: "Uuuuuhhh, schleeeeeeeeeeeeeeeeeecht!" Ich habe dann erklärt (in der Hoffnung, dass das was ändern würde), warum ich das ganze überhaupt mache. Daraufhin bekam die reizende Dame glänzende Augen und teilte mir mit, ich könne ja die Plastiktüte nach dem bezahlen in die aufgestellten Mülleimer werfen und die Wurst in meine Dose füllen. Dann hätte ich ja keinen Müll zu Hause. Das stimmt ja auch soweit, nur ist das nicht gerade mein erklärtes Ziel! Ich will ja nicht bloß keinen Müll zu Hause haben, sondern generell so wenig wie möglich verursachen!!! Und das ist tatsächlich schwerer als ich gedacht hätte.

Aber ich gebe nicht auf..ich probiere alle Supermärkte und Metzgereien aus- und wenn es das Letzte ist was ich tue. ;) Ich meine, irgendwo wird es doch wohl möglich sein, etwas unverpackt zu kaufen, oder??? :O


Dienstag, 2. April 2013

Aufregung..aaaaaaaahh!!!! :)

Ich bin sehr aufgeregt!!! :D 
Gerade hab ich mir nämlich einen kindle paperwhite zugelegt. Ich lese wirklich viel und da ich nicht so der Bücherei-Mensch bin, erscheint mir ein eBook irgendwie sinvoll. 
Ob eBooks tatsächlich in irgendeiner Weise besser für die Umwelt ist, werde ich hoffentlich herausfinden. Aber bis jetzt fühlt es sich ganz gut an. ;)
Jetzt werde ich mich auch mal mit meinem Spielzeug beschäftigen, ich hab mir nämlich gerade Tolstois Anna Karenina gekauft- auf Empfehlung meiner Mama und für nur 99 ct. Wie hätte ich da widerstehen können? :)

Darf ich vorstellen?! Das ist Hiltrud! :) (ich hab diese merkwürdige Angewohnheit, sämtlichen Dingen einen Namen zu geben  :D)


Montag, 1. April 2013

Ein bisschen besser trinken

Nicht nur die mir so verhassten Plastiktüten sind eine große Belastung für die Umwelt, sondern auch deren kleine Freunde, die Plastikflaschen. Die guten Bekannten von so ziemlich jedem bestehen aus PET. Diese nette Abkürzung steht für Polethyenterephthalat. Und das ist sogar bis zu 100% recycelbar- zumindest in der Theorie. 

Geht man davon aus, dass man pro Tag 2 Liter Wasser trinken soll, kommt doch einiges an Flaschen zusammen.
Aber was passiert überhaupt mit den PET-Flaschen?

Sie werden zum Supermarkt des Vertrauens zurück gebracht, dort geschreddert, später dann eingeschmolzen und unter Zugabe von neuem PET wieder zu Plastikflaschen verarbeitet. Und genau da liegt auch schon das eklige Problem..nur die Hälfte aller PET-Flaschen ist dazu geeignet, wieder verwertet zu werden. 

Das kommt vor allem daher, dass die Kunden gerne wieder glasklare Flaschen kaufen möchten und nicht etwa trübe. Hübsch müssen sie sein. Und was die Kunden wollen, das bekommen sie auch. Als Kunden sind wir ja alle Könige. ;)

Ich hab mich vor ungefähr einem halben Jahr gegen Plastikflaschen entschieden und versuche sie so gut es geht zu vermeiden. Das klappt auch meistens ganz gut. :) Für sauberes und erstaunlich gut schmeckendes Wasser benutze ich einen Wasserfilter. Und wenn ich Wasser zum Beispiel in die Uni mitnehmen will, dann fülle ich das in so ne SIGG Wasserflasche aus Aluminium, glaub ich. ;)

Und wieder komme ich zu dem Schluss, dass die Alternative zu den Einweg-Plastikflaschen deutlich hübscher ist. :)
Mir ist auch aufgefallen, dass das Wasser dann nicht diesen abartigen (und sicherlich auch schädlichen) Geschmack nach Plastik hat. ;)

Die Wasserfilter in der Kanne müssen natürlich auch entsorgt werden. Brita (also die von den Wasserfiltern ;)) bietet an, dass man mindestens 10 gebrauchte Filter an die Firma (die übernimmt das Porto) zurückschickt. Dort wird sich dann um die Filter gekümmert. Auch einige Supermärkte haben mittlerweile so kleine Boxen für gebrauchte Filter aufgestellt. Es ist also gar nicht so schwer, die alten Filter zu entsorgen. :) 
Sicher, das ist auch noch weit entfernt von perfekt..aber es ist schon mal ein Anfang..und aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. 



Sonntag, 31. März 2013

Meine Inspiration und der Anfang

Vor ungefähr einem Jahr habe ich einen Artikel über Béa Johnson und ihr Zero Waste Home im amerikanischen People Magazine gelesen. Sie ist Französin, lebt in Amerika und hat sich einem nahezu müllfreien Leben verschrieben. Das finde ich ziemlich beeindruckend und hat mich zum Nachdenken gebracht. Wenn man nämlich mal so überlegt, kommt doch einiges pro Tag, Monat und Jahr an Müll zusammen. 

Pro Jahr produziert jeder Deutsche um die 530 Kilogramm Müll. Ne ganze Menge, oder?! 

Ich will versuchen, so viel Müll wie möglich einfach zu vermeiden. Doch hab ich gemerkt, dass das gar nicht sooo einfach ist. Alles, einfach alles landet ja früher oder später im Müll..Verpackungen von Obst, Fleisch und Gemüse, Schuhkartons, Teebeutel, alte Kleidung, Kaugummipapier..die Liste könnte man endlos weiterführen. Irgendwie traurig! Ach genau, auch Plastiktüten landen nach Gebrauch natürlich auch im Müll.

Vor einem Jahr hat es nach einem Einkauf bei mir noch ungefähr so ausgesehen. Ein Berg aus stinkenden Plastiktüten!


Dabei sind Plastiktüten so einfach zu vermeiden und zwar wenn man sich mit dem guten alten Jutebeutel bewaffnet. ;) Die sind sogar auch noch hübsch, finde ich.


Die sehen doch ziemlich nett aus, oder?! Und mal ehrlich..es bricht doch keinem den Zacken aus der Krone, vor dem Einkaufen ein oder zwei Stofftaschen in die Handtasche zu stecken. :)